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Erstes Projekt

Bauen und veröffentlichen Sie in etwa zehn Minuten eine kleine AR-Szene. Sie richten ein Handy auf ein Bild, ein 3D-Objekt erscheint, und ein Tippen darauf hebt es an.

Größere Projekte entstehen mit denselben Schritten.

1. Projekt anlegen​

Melden Sie sich auf arclip.design an und legen Sie ein Projekt an. Studio öffnet sich mit einem leeren Raum und einer Szene.

2. Festlegen, wann die Szene erscheint​

Jede Szene hat einen Trigger: das, was sie erscheinen lässt.

  1. Öffnen Sie Szenen in der linken Leiste.
  2. Wählen Sie Ihre Szene aus.
  3. Stellen Sie ihren Trigger auf Bild.
  4. Laden Sie das Bild hoch, das Sie drucken oder auf einem anderen Bildschirm zeigen möchten.
  5. Geben Sie die echte Breite des Bildes ein. Damit zeigt AR Clip Ihren Inhalt in der richtigen Größe.

Alle Trigger, die Sie wählen können:

TriggerDie Szene erscheint
3Dsofort – ohne AR, gut zum Testen
Bildsobald die Kamera ein hochgeladenes Bild erkennt
QRsobald ein QR-Code gescannt wird
Oberflächewenn Besucher sie auf einen Boden oder Tisch stellen
Gesichtsobald ein Gesicht erkannt wird
360°wenn sich eine Panoramaumgebung öffnet

Um Inhalte an einem realen Ort zu verankern, den Sie vorher gescannt haben, nehmen Sie Oberfläche und schalten VPS verwenden ein – siehe VPS-Szenen.

Nehmen Sie ein detailreiches Bild

Fotos werden gut erkannt. Ein flaches Logo auf Weiß dagegen nicht, weil die Kamera nichts findet, woran sie sich festhalten kann. Kontrast und unregelmäßige Details zählen mehr als die Auflösung.

3. Objekt hinzufügen​

Öffnen Sie Ebenen & Assets und ziehen Sie ein Modell auf die Arbeitsfläche. Oder drücken Sie + in der oberen Leiste und fügen Sie eine Grundform hinzu, etwa einen Würfel.

Mit der Werkzeugleiste neben dem ausgewählten Objekt verschieben, drehen und skalieren Sie es. Das Raster nutzt die Einheiten Ihres Projekts. Ein Würfel mit einem Meter Kantenlänge ist also auch neben dem echten Bild einen Meter breit.

4. Material zuweisen​

  1. Suchen Sie bei ausgewähltem Objekt Material im rechten Panel.
  2. Klicken Sie auf den Material-Slot. Das Panel Material bearbeiten öffnet sich.
  3. Behalten Sie den Typ Standard. Stellen Sie eine Farbe ein, dann die Rauheit.

Die Rauheit verändert das Aussehen am stärksten. Stellen Sie sie für Stoff und Stein hoch ein und für poliertes Metall niedrig.

5. Auf Tippen reagieren lassen​

Das Objekt soll sich beim Tippen anheben. Speichern Sie zuerst die angehobene Position als Zustand und wechseln Sie dann per Ereignis dorthin.

  1. Fügen Sie dem noch ausgewählten Objekt die Komponente Zustände hinzu. Ihr erster Zustand hält das Objekt so fest, wie es gerade ist.
  2. Klicken Sie auf Zustand hinzufügen. Der neue Zustand ist ausgewählt. Bewegen Sie das Objekt um 0,2 m nach oben.
  3. Klicken Sie wieder auf den ersten Zustand. Das Objekt geht zurück nach unten.
  4. Fügen Sie die Komponente Ereignisse hinzu. Sie enthält bereits ein Ereignis mit dem Trigger Druck auf das Objekt.
  5. Klicken Sie auf das Ereignis, um es zu öffnen. Klicken Sie unter Beim Klick oder Tippen auf + Aktion hinzufügen und wählen Sie Zustand setzen.
  6. Wählen Sie unter Zustand den zweiten Zustand. Stellen Sie Dauer auf 400 ms.

Das ist eine vollständige Interaktion, ganz ohne Code.

Einen Ton hinzufügen

Ereignisse haben keinen Schritt, der einen Ton abspielt. Für einen Ton beim Tippen nehmen Sie einen Patch: Sein Node Ton abspielen spielt bei jedem Durchlauf eine Audiodatei ab → Patch-Editor.

Beim Bearbeiten läuft nichts

Der Editor zeigt Ihre Szene, führt ihre Logik aber nicht aus, damit Animationen Sie nicht stören. Drücken Sie Vorschau, um es auszuprobieren.

6. Vorschau​

Drücken Sie Vorschau, um das Projekt so zu sehen wie Ihre Besucher. Prüfen Sie das Tippen und die Bewegung.

Bei einer Szene mit Bild starten Sie die Vorschau auf dem Handy und richten es auf das gedruckte Bild. Am Computer sehen Sie nicht, ob das Tracking auch schräg von der Seite hält – und genau das muss meist nachjustiert werden.

7. Veröffentlichen​

Drücken Sie Veröffentlichen in der oberen Leiste. Ihr Projekt wird zu einem Link, den jeder öffnen kann. Sie bekommen eine fertige Adresse und können in den Projekteinstellungen Ihre eigene Domain verbinden.

Veröffentlichen Sie nach jeder Änderung erneut. Besucher sehen die zuletzt veröffentlichte Version, nicht Ihre Arbeitskopie.

Wie es weitergeht​

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Weiter: Benutzeroberfläche – was jedes Panel, jede Leiste und jede Schaltfläche in Studio tut.